Don Karlos
Mitte des 16. Jahrhunderts ist Spanien die stärkste katholische Macht Europas. Don Karlos, der Sohn König Philipps II., liebt heimlich seine Stiefmutter Elisabeth von Valois, die er ursprünglich heiraten sollte, die jetzt aber seinem Vater eine treue Gemahlin ist. Marquis von Posa, ein Jugendfreund des Prinzen, versucht Karlos aus seiner Hoffnungslosigkeit zu reißen, indem er ihn auf den Terror aufmerksam macht, mit dem die spanischen Truppen gegen die Bevölkerung der niederländischen Provinzen vorgehen. Der Thronfolger soll sich, verlangt Posa, der Unterdrückten annehmen und dadurch neuen Sinn im Leben finden. Doch als die Verwirklichung seines Plans in greifbare Nähe gerückt zu sein scheint, zieht sich das Netz politischer und privater Intrigen am königlichen Hof zu.
Der Mensch in seiner Existenz zwischen den Zwängen der Gesellschaft und dem Streben nach individueller Freiheit ist das Thema von Don Karlos. Die Regisseurin Joanna Lewicka, bekannt für ihren respektvollen Zugang zu klassischen Texten, inszeniert das vielleicht effektvollste Drama Schillers.
Der Mensch in seiner Existenz zwischen den Zwängen der Gesellschaft und dem Streben nach individueller Freiheit ist das Thema von Don Karlos. Die Regisseurin Joanna Lewicka, bekannt für ihren respektvollen Zugang zu klassischen Texten, inszeniert das vielleicht effektvollste Drama Schillers.
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Theaterplatz 1, 99084